Höllisch gut: HELLs KITCHEN

so titelte das Neumarkter Tagblatt über das HELLs KITCHEN FEST 2008.

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1500 Metal-Fans sind begeistert von der professionellen und dennoch familiären Atmosphäre in Oberwiesenacker.

VON CHRISTIAN STACHEL 

OBERWIESENACKER. Die Metal-Szene fühlt sich wohl in Oberwiesenackers „Höllenküche“. Das zeigte die ausgelassene Partystimmung der Besucher und Bands beim „Hells Kitchen Fest“, das in einer proppevollen „Feihl-Arena“ gefeiert wurde.„So ein Ambiente wie hier, gibt es auf kaum einem Festival“, lobt der 27-jährige Christian, der Festivals quer durch ganz Europa besucht. Aber lobende Worte erhielt Veranstalter Stefan Seibold nicht nur aus dem Munde vieler der weit über 1500 Besucher, sondern auch von den gefeierten Metal-Helden auf der Bühne selbst. An zwei Tagen reihten sich insgesamt acht Bands im Programm des „Hells Kitchen Festes“ aneinander, das in der dritten Auflage mittlerweile zu einer festen Größe im regionalen Festivalkalender geworden ist.Mit der dänischen Rockabilly-Band „Volbeat“ sowie dem Power-Trio von „Rage“ sorgten zwei internationale Größen der Metal-Szene für höchste musikalische Qualität. Begeistert von ihren oberpfälzischen Fans, taten sich die Co-Headliner von „Rage“, die seit über 25 Jahren auf den Festivalbühnen stehen, schwer, ihr Medley als Schlusssong zu beenden. Frontsänger Peter Wagner zeigte sich nach dem Abgang in den Backstagebereich beeindruckt: „Die sind einfach gut hier!“ Sichtliche Freude am Konzert verspürte man auch beim rund 90-minütigen Auftritt des Headliners „Volbeat“ aus Kopenhagen. Spätestens als „Radio Girl“, einer der bekanntesten Volbeat-Songs, aus den Boxen dröhnte, bewegte sich in der „Feihl-Arena“, einer aufwändigst umfunktionierten Maschinenhalle, alles. Dass sich Vol- beat-Sänger Michael Poulsen beim Oberwiesenackerer Publikum sichtlich wohl fühlt, zeigte auch seine freundschaftliche Geste: Den Fans in den ersten Reihen gönnte er einen Schluck aus seiner Jack-Daniels-Flasche.

Bereits zum Auftakt-Abend am Freitag verwandelten mehrere Hundert hart gesottene Besucher das Areal südlich von Oberwiesenacker zu einer wahren Festival-Landschaft mit vielen Zelten und Pavillons. Bis auf ein paar wenige, kleinere Zwischenfälle verlief dort und während den Konzerten alles friedlich, wie der Veranstalter mitteilte.

Dass dies möglich wurde, dafür waren über 100 freiwillige Helfer notwendig, die das „Hells Kitchen Fest“ 2008 erneut zu einer rundum gelungenen Veranstaltung gemacht haben. Nach einer erneuten Steigerung an Topacts gegenüber dem Vorjahr wurde unter den Besuchern bereits über das Line-Up für 2009 gemunkelt. Die Veranstalter wollen ihrem Motto – ein Fest von Rock- und Metal-Fans für Rock- und Metal-Fans – treu bleiben und bereits in den kommenden Wochen mit den neuen Planungen beginnen.

Neumarkter Tagblatt, 25.08.08

Hört Euch hier den HELLs KITCHEN Radiospot aus 2008 von star fm Nürnberg an!!

 

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